Erfolgreiche Schwerpunktaktion wegen Feldfahrten in Berg

Im Zuge einer heute abgehaltenen Schwerpunktaktion wegen unerlaubter Abkürzungsfahrten im Gemeindegebiet von Berg, nächst der Staatsgrenze (siehe Vorbericht) wurden innerhalb von 30 Minuten acht Fahrzeuglenker beanstandet und auf die Fahrverbote aufmerksam gemacht. Zwei Fahrzeuglenker gaben im Zuge des Informationsgespräches zu, die Feldwege von Kittsee kommend, befahren zu haben. Für den Wiederholungsfall wurde die Anzeigeerstattung in Aussicht gestellt.

Es hat uns sehr gefreut, daß zufällig Bürgermeister Georg Hartl vorbeikam und sich vor Ort ein Bild mit uns über die starke Fahrzeugfrequenz machen konnte. Der Bürgermeister begrüßte ausdrücklich unsere Schwerpunktaktion nächst der Preßburger Straße (L2239). Unmittelbar zuvor ordnete Hartl bereits an, daß die Gemeindearbeiter wieder die Felsbrocken an ihren ursprünglichen Standort am Ende der L2239 bringen sollten. Diese wurden im Zuge der Umleitungsstrecke wegen der Sanierung der B9 vorübergehend entfernt. Nach Aufhebung der Umleitung räumen nun immer wieder Fahrzeuglenker die dort aufgestellten Scherengitter mit dem Hinweis des allgemeinen Fahrverbotes zur Seite und funktionieren so die Sackgasse der L2239 zu einer Durchzugsstraße in Richtung Berg/Kittsee um.

Lenker räumte Absperrigitter zur Seite | Foto: Berg-und-Naturwacht.org
Frechheit siegt nicht immer: dieser Lenker hatte das vom Bürgermeister wenige Minuten zuvor verschlossenen Scherengitter kurzerhand geöffnet – er kehrte letztlich um

Die L2239 ist als Sackgasse gekennzeichnet und Bestandteil eines Naherholungsgebietes auf dem tagtäglich Hunderte Freizeitaktivisten (Radfahrer, Läufer, Inline-Skater & Spaziergänger) unterwegs sind; deren Umfeld ist auch eine wichtige Ruhezone für das Wild. Ihre Länge ab dem Ende des Siedlungsgebietes bis zur Staatsgrenze beträgt rund 1,8km.

Von den Beanstandungen waren sieben Fahrzeuglenker ausländischer Herkunft und ein im Bezirk Neusiedl zugelassenes Fahrzeug (Nationalität des Lenkers unbekannt) betroffen.